Monatsarchiv für Dezember, 2008

Ursachen für Schäden an der Festplatte

Wenn die Festplatte nicht mehr korrekt arbeitet hat der Benutzer ein Problem. Vor allem wenn dieses Speichermedium anfängt deutlich laut zu klackern. Irgendwann fährt der Computer nicht mehr hoch, dafür gibt er klackernde Laute von sich. Wer ein wenig Glück hat bekommt hin und wieder auf seinem Bildschirm eine Fehlermeldung zu Gesicht. Das Hauptproblem ist bei einer derartig fehlerhaften Festplatte, dass vom BIOS die im Rechner vorhandene Festplatte nicht mehr erkannt wird. In den meisten Fällen sind Festplatten dreifach partitioniert. Die Festplatte ist in die Bereiche System, Programme und temporäre Dateien aufgeteilt. Viele Computerbenutzer kopieren ihre Images auf die Temporäre-Partition. Bei einem Totalausfall der Festplatte sind diese gesicherten Daten verloren. Wer die eigenen Images nicht auf ein anderes Speichermedium gebrannt oder kopiert hat, darf sich die Haare raufen. In den meisten Fällen endet ein Versuch auf ein Image-Programm zuzugreifen bei einer fehlerhaften Festplatte so, dass nur ein Platz angezeigt wird, der keine Zuordnung hat. Es kommen in den meisten Fällen nur zwei Gründe in Frage, warum die Festplatte Probleme macht. Etliche Dateien sind unzugänglich. Die Gründe dafür sind, dass manche Dateien unzugänglich geworden sind. Meistens ist die Ursache dafür eine Partition die unrichtig durchgeführt wurde. Auch falsch ausgeführte Partitionen sind eine Möglichkeit für Festplattendefekte. Nur Spezialisten können derart logische Defekte wieder beheben. Ungefähr zehn Prozent aller Defekt an Festplatten gehen auf Fehler in Dateien zurück.Weitaus häufiger kommen mechanische Fehler auf den Festplatten vor. Ungefähr 60 Prozent aller Festplattenschäden sind auf mechanische Defekte zurück zu führen. Vor allem die seltsamen Geräusche beim Hochfahren des Computers sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass es sich um einen mechanischen Schaden an der Festplatte handelt. In den allermeisten Fällen liegt ein schwerer Schaden an den Schreib-Lesekopf vor. Fachleute sprechen von einem Headcrash. Ein weiterer mechanischer Fehler kann ein Schaden an dem Motor der Festplatte sein. Im Gegensatz dazu machen Computerviren nur zwei Prozent an den Schäden von Festplatten aus.

jetzt kommentieren? 31. Dezember 2008

Externe Speicher

Immer wieder kann es, trotz gewissenhafter Vorsichtsmaßnahmen, zu einem Datenverlust kommen. Im schlimmsten Fall sind sämtliche Daten des Computers für immer gelöscht. Bei einer Formatierung der Festplatte ist es außerdem notwendig, anschließend wieder sämtliche Programme neu zu installieren. Zum Glück dauert die Neuinstallation nicht mehr so lange, wie es noch vor Jahren war. Wer zu seiner original Software nicht die notwendigen Seriennummern aufbewahrt hat, kann ein Problem bei der Neuinstallation bekommen. Ein interessanter Weg um die Daten der eigenen Festplatte zu retten ist, diese auf externe Speicher zu verlagern. Dazu gibt es zwei praktikable Möglichkeiten. Viele Internetprovider bieten Speicherplatz für ihre Kunden auf den Servern an. Je nach Bedarf kann sich ein entsprechender Platz auf diesem Server gemietet werden. Die Verträge für einen externen Speicherplatz sind immer zeitlich befristet. Wer den Vertrag mit seinem Internetprovider nicht verlängern möchte, muss daran denken seine Daten bei Vertragsablauf zurück zu holen. Welche Vorteile bietet eine Auslagerung der wichtigsten Daten auf einen externen Server? Die Großrechner der Internetanbieter werden rund um die Uhr professionell betreut. Hoch qualifizierte IT-Spezialisten kümmern sich um die Server. Ein weiterer Pluspunkt dieser Art der Datensicherung ist es, dass viele der Server gespiegelt sind. Auf dem hart umkämpften Markt der Internetprovider kann es sich kein Anbieter leisten, einen längeren Serverausfall zu haben. Die Nutzer könnten sich nicht in das Internet einwählen oder ihre emails abrufen. Derartige Ausfälle würden schnell in diversen Foren kursieren. Der Schaden wäre immens. Aus diesem Grund haben die meisten Internetprovider ihre Server gespiegelt. Alle Daten sind gleichzeitig auf einem zweiten oder dritten Großrechner zusätzlich hinterlegt. Fällt ein Server aus, übernimmt sofort sein Ersatz dessen Aufgaben. Der Benutzer bekommt davon nichts mit. Durch die gespiegelten Server können die einzelnen Großrechner auf gewartet und kurzfristig abgeschaltet werden. Etliche Internetprovider bieten ihren Kunden mittlerweile standardmäßig einen Speicherplatz auf den eigenen Servern ein. Die meisten Angebote gehen sogar so weit, dass sie nach oben sehr offen sind. Für einen privaten Nutzer steht also genug externer Speicherplatz zur Verfügung.

jetzt kommentieren? 29. Dezember 2008

Der totale Datenverlust: Lassen Sie es nicht wo weit kommen!

In den meisten Fällen tritt ein totaler Datenverlust des eigenen Rechners ein, wenn die Festplatte formatiert wurde. Auch mechanische oder elektrische Defekte führen zu einem unwiederbringlichen Verlust der Daten. Manche versierte Laien testen gerne an ihrem Computer herum. Mittlerweile ist eigentlich das Installieren von neuer Software kinderleicht. Mittels CD-Rom oder über das Internet können neue Programme auf den Rechner geladen werden. So einfach die Installationsvorgänge sich mittlerweile auch gestalten, es ist trotzdem äußerst wichtig vor der Installation sich genau durchzulesen, wie diese erfolgt. Funktioniert aus Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit die Installation nicht so wie gewollt, bricht bei einigen Computernutzern plötzlich eine seltsame Art von Aktionismus aus. In Steuerprogrammen wird plötzlich herumprobiert. Konfigurationen des Computers auf gut Glück verändert. In den seltensten Fällen verbessert sich dadurch die Situation. Im Gegenteil! In den meisten Fällen führt derartiges Herumstöbern in wichtigen Steuerprogrammen des Computers zu einem total Absturz. Oft bleibt nichts anderes übrig, als die Festplatte zu formatieren. Die Folge: Der unwiederbringliche Verlust der Daten. Ein weiteres Problem sind die Computerviren. Jeder kennt sie, doch die wenigsten privaten Computer-Nutzer haben auch nur einen halbwegs ausreisenden Schutz vor diesen unerwünschten Programmen. Mit wenig Geld können sehr gute Virenscanner und Firewalls erworben werden. Doch die meisten Computernutzer begnügen sich damit, diesen einmalig zu installieren. Der veraltete Virenscanner und Firewall sind gefährlich. Sie wiegen den Nutzer in eine falschen Sicherheit. Es ist absolut unumgänglich regelmäßig ein Update für die Anti-Virensoftware sich zu besorgen. Die Programmierer kennen sehr wohl die Schwachstellen der alten Virenscanner und Firewalls. Diese Sicherheitslücken werden ausgenützt. Auch ist ein weniger naiver Umgang mit Software und Programmen angebracht. Egal ob die Programme aus dem Internet sind oder originalverpackt erworben wurden, sollten vor einer Installation die Porgramme auf Viren eingehend untersucht werden. Sind die unerwünschten Programme erst einmal auf der eigenen Festplatte ist es zu spät!

jetzt kommentieren? 26. Dezember 2008

Datenrettung bei Datenbankdefekten

Ein Datenverlust bei einer Datenbank stellt eine besonders drastische Situation dar. Grade diese empfindlichen Softwareprodukte dienen doch meistens dazu, wertvolle Daten zu speichern und sie zur Auswertung zu verwenden. Ein Defekt einer wichtigen Datenbank in einem Unternehmen kann daher einen schweren Verlust für die Betroffenen darstellen. Jedoch ist auch hier Rettung in Sicht. Selbst wenn man auf die Daten nicht mehr zugreifen kann und auch eine Datenrettung über die Datensicherung versagt, können Datenrettungsprofis hier in den meisten Fällen helfen. Es kommt tatsächlich nur selten vor, dass eine Datenbank unwiederbringlich verloren ist. Egal ob der Defekt auf deinen Fehler des Speichermediums zurückzuführen ist oder ob es sich um einen Software,- oder Bedienfehler handelt – die Datenrettung ist in aller Regel erfolgreich.Dabei sollte man sich jedoch nicht zu viel Zeit lassen und auf jeden Fall alle Versuche unterlassen, die Datenrettung selbst vorzunehmen. Denn zu einen wird die Datenbank sehr wahrscheinlich von zahlreichen Personen benutzt, die nun auf diese Informationen nicht mehr zugreifen können und zum anderen kann sich der Fehler verschlimmern, wenn nicht schnell Maßnahmen ergriffen werden.

Wichtig ist es dabei, dass die Datenbank mit allen gespeicherten Informationen vollständig wiederherstellt wird. Jeder zurückbleibende Fehler kann ungenaue Abfragen zur Folge haben und so die gesamte Datenbank wertlos machen.

Die Daten in einer Datenbank sind mit bestimmten eindeutigen Schlüsseln miteinander verknüpft, so dass Fehler in einem Bereich zwangsläufig Auswirkungen auf alle anderen Bereiche haben.

Die Ursachen für eine Datenverlust in einer Datenbank können ganz verschieden sein. So sind nicht nur Bedienfehler eine mögliche Ursache, sondern auch gezielte Angriffe oder das Einschleusen eines Virus, Trojaners oder anderer Schadsoftware. Eine sorgfälte Reinigung von solchen Fremdkörpern ist besonders aus Sicherheitsgründen unbedingt erforderlich, da die Zugriffsrechte der Benutzer ebenfalls in der Datenbank verwaltet werden und nicht in fremde Hände gelangen sollten.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Datenrettung bei mobilen Datenträgern

Daten können nicht nur bei PCs und Notebooks verloren gehen, sondern auch bei den immer beliebter werdenden mobilen Datenträgern wie zum Beispiel USB – Sticks. Der Verlust dieser Daten ist nicht weniger schlimm, sofern man anderswo keine Datensicherung dafür angefertigt hat.Darüber hinaus sind Daten, die auf portablen Medien gespeichert sind, besonderen Gefahren ausgesetzt. Sie sind allen möglichen Umwelteinflüssen ausgeliefert, da sie ja ihrer Bestimmung gemäß transportiert werden. Das bedeutet Stöße, Temperaturschwankungen, elektromagnetische Felder, Flüssigkeiten und vieles mehr. Wurden durch diese Einflüsse die Daten auf dem Stick unlesbar, ist jedoch noch lange nicht alles verloren. Datenrettungsspezialisten sind ohne weiteres in der Lage, auch solche Datenträger wieder lesbar zu machen.

Ein USB – Stick oder andere Medien, die über diese Schnittstelle an einen Computer angeschlossen werden, ist ein Massenspeicher wie es zum Beispiel auch eine Festplatte oder eine DVD ist. Auf Grund der besonderen Natur der USB – Schnittstelle sind diese Medien einfach zu handhaben. Man kann sie sogar während des Betriebs anschließen oder wieder entfernen ohne das System negativ zu beeinflussen.

Was man aber keinesfalls tun darf, ist das Gerät zu entfernen, während es gerade mit Daten beschrieben wird. Das hat auf jeden Fall einen Datenverlust zur Folge, eventuell sogar Schäden an der Hardware selbst.

Eine weitere Ausführung von mobilen Datenträgern sind so genannte Flash – Speicher. Diese sind ebenfalls wiederbeschreibbar und haben eine ungefähre Lebensdauer von zehn Jahren. Das ist jedoch keine Garantie, dass die Daten tatsächlich so lange zur Verfügung stehen. Je nach Inanspruchnahme kann ein Datenverlust auch schon früher eintreten.

Verwendet werden mobile Datenträger in der Regel, um Daten an einem anderen Ort weiter zu verwenden oder um sie sicher aufbewahren zu können. Es handelt sich daher oft um wichtige Daten, die auf diesen Medien gespeichert sind. Eine Datenrettung ist bei Datenverlust jedoch bei allen solchen mobilen Massenspeichern möglich, sofern man sich an einen Datenrettungsprofi wendet.

jetzt kommentieren? 18. Dezember 2008

Fotos retten!

Analogfotografen sagen, dass sich der Computer nicht als Speichermedium für Photos eignet. Ihr Hauptargument ist, dass sich auch in einhundert Jahren nichts an dem Prinzip ändern wird, wie ein belichteter Rollfilm in Fotoabzüge umgewandelt wird. Im Gegensatz dazu ändern sich die Betriebssysteme der Computer regelmäßig. Auch das beliebte Format jpg, unter dem viele Fotos auf den Computern abgespeichert werden, ist nicht für die Ewigkeit konzipiert. Dafür, dass dieses Format bereits 1992 eingeführt wurde, ist es immer noch sehr aktuell. Bei der Masse an Fotos, welche man dank einer Speicherkarte knipsen kann, überlegen sich die wenigsten Hobbyfotografen wie sie diese sinnvoll abspeichern. Die Möglichkeiten einen Datenverlust auf dem Computer zu erleiden sind vielfältig. So können Computerviren, welche durch Anhänge an emails oder illegal kopierte Programme auf den eigenen Rechner gelangen, zu einem schweren Datenverlust führen. Auch andere Fehler, wie beispielsweise an der Festplatte, können nachhaltig zu einem Verlust der eigenen Daten führen. Besonders bei Fotos, mit denen bestimmte Ereignisse verbunden sind, ist der Verlust besonders schwer. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten angeboten, derartige Datenverluste zu verhindern. Eine Möglichkeit ist die externe Sicherung der digitalen Fotos. Durch eine zusätzliche externe Festplatte können die Bilder dort gespeichert werden. Der  Nachteil einer solchen weiteren Festplatte ist, dass die Kosten höher sind als für CD-Roms. Im Gegensatz zu CD-Roms sind die Fotos dort übersichtlich archiviert. Auch CD-Roms bieten die Möglichkeit Fotos darauf zu sichern. Allerdings sollten die Silberscheiben entsprechend beschriftet und gelagert werden. CD-Roms, welche über verschiedene Schubläden und Kartons verteilt sind, eignen sich nicht zur Rettung von digitalen Bildern. Eine weitere interessante Möglichkeit bieten etliche Internetprovider an. Auf deren Servern können Dateien bis zu einer vereinbarten Gesamtgröße abgelegt werden. Im Gegensatz zu den meisten privaten Nutzern achten die Internetanbieter auf die Sicherheit. Mit speziellen Virenscannern und komplexen Firewalls schützen dort Spezialisten die Server. Hier liegen die digitalen Bilder richtig. In leicht auffindbare Ordner abgespeichert, lassen sie sich leicht auffinden und auf den eigenen Computer ziehen.  

jetzt kommentieren? 15. Dezember 2008

Wenn der Server streikt…

Außerhalb des privaten Einsatzes werden Daten in der Regel auf einem Server gespeichert. Die Not ist groß, wenn dieser auf einmal seinen Dienst versagt. Oft ist dies in kleineren Firmen Anlass zur Panik. Zwar hat man sich eine den Anforderungen entsprechende IT-Umgebung zugelegt, jedoch den wichtigen Aspekt Datensicherung vernachlässigt. Etwas blauäugig ist man davon ausgegangen, dass die Daten auf dem Server sicher seien.In einer solchen Situation hilft meist nur noch eine Datenrettungsprofi, der den streikenden Server wieder in Betrieb nimmt. Auch wenn es für den Laien vielleicht so aussieht, als könnte man niemals wieder an die Daten herankommen, so kann eine professionelle Datenrettung auch in scheinbar aussichtslosen Fällen meist noch helfen, wenigstens die wichtigsten Dateien wieder herzustellen. Das ist, im Vergleich zu den Kosten, die ein dauerhafter Verlust wichtiger Daten verursacht, noch nicht einmal so teuer, wie viele vielleicht denken. Falsch wäre es in dieser Situation, nichts zu tun und die Daten abzuschreiben.

Ein Server kann aus den unterschiedlichsten Gründen den Dienst versagen. Es können sowohl Hardwarefehler sein, aber auch die Software kann einen Bug haben. Genauso ist eine Virenverseuchung denkbar. Nur ein Profi kann zuverlässig die tatsächliche Ursache für den Ausfall erkennen und auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu gehört neben fachlichen Können auch die nötige Ausrüstung. Versucht der Laie, die Daten selbst zu retten, entsteht meist mehr Schaden als zuvor. Daher ist die sofortige Beauftragung eines Datenrettungsprofis meist die bessere Alternative.

Egal wie der Server beschaffen ist und wie umfangreich und komplex die Anlage aufgebaut ist, ein Profi kann hier in allen Konstellationen die richtige Entscheidung zur Datenrettung treffen. Allein die Funktion und erst recht die Details eines Serverbetriebs zu erkennen und zu verstehen überfordert die meisten Laien ohnehin. Wer seine Daten auf jeden Fall wieder haben will, kommt um den Einsatz einer spezialisierten Firma wohl kaum herum.

jetzt kommentieren? 11. Dezember 2008

Datenrettung der Apollo – Mission

Auch wenn der Laie wohl das Gegenteil vermutet: Computer, die im Weltraum zum Einsatz kommen sind durchaus nicht die allerneusten technischen Highlights, sondern nicht selten wird betagte Technik in die modernsten Raumschiffe eingebaut. Das hat nicht nur mit Budgets, sondern auch mit Ausfallsicherheit zu tun. So ist diese bei bewährten Systemen deutlich geringer. Wie jeder Computernutzer weiß, steigt mit der Komplexität auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlern.So ist die Hardware, die in der Sechziger Jahren bei der Mondmission zum Einsatz kam, aus heutiger Sicht geradezu museumsreif. Die Daten, die Apollo unterwegs sammelte, wurden auf ein Bandlaufwerk gespielt. Ein wichtiger Teil dieser Daten, die die Apollo – Astronauten sammeln konnten ging damals leider verloren. Daran war jedoch nicht etwas ein technischer Fehler, sondern ein Irrtum in der Verwaltung schuld, die diese Bänder falsch abgelegt hat. Genau diese Daten, die man nun wiedergefunden hat, sollen mit großem Aufwand wiederhergestellt werden.

Die Mondmissionen, insgesamt waren es vier, von denen drei auch auf dem Mond landeten, führten eine ganze Reihe von Experimenten durch. Unter anderem wurde auch so genannter Mondstaub gesammelt. Dies geschah mittels eines Detektors, den ein australischer Physiker entwickelt hatte. Die dabei gesammelten Daten füllen nicht weniger als einhundertdreiundsiebzig Bänder.  Diese Daten waren jedoch nicht von höchster Priorität, so dass sie zuerst einmal im Archiv verschwanden. Diese Archivierung wurde jedoch nicht sachgerecht durchgeführt. In der Folge wurden die Daten mit den Bändern vernichtet. Das wurde erst vor gerade zwei Jahren überhaupt bemerkt, als man sich wieder für Mondstaub zu interessieren begann. Es existieren Pläne für eine Mondstation, für deren Planung man die damals gesammelten Daten gut gebrauchen könnte. Leider sind sie jedoch nicht mehr lesbar.

Eine Kopie dieser Daten wurde jedoch zum Glück an einer amerikanischen Universität aufbewahrt, wo man sorgsamer mit dem kostbaren Material umging. Allerdings lassen sich auch diese Daten heute nicht mehr ohne weiteres auslesen.

Eine Datenrettungsfirma, die man mit der Datenwiederherstellung beauftragt hat, will nun mit einem Bandlaufwerk, das aus der Zeit der Mondmissionen stammt, die Daten auf den Bädern retten. Dieses Laufwerk steht im Augenblick in einem Museum, das es für diesen Zweck jedoch zur Verfügung stellen will. Es ist ja kein Zufall, dass diese Anlage im Museum steht; so benötigt man noch andere Mittel, um wieder an die Daten zu kommen. Sobald die Maschine einsatzbereit ist, rechnen die Datenretter etwa mit einer Woche, die es dauern wird, alle Daten auszulesen und auf moderne Datenträger zu speichern. 

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2008

Datenrettung – richtigen Partner auswählen

Einen Datenrettungsprofi braucht man vor allen Dingen dann, wenn man an unersetzbare Firmen,- oder persönliche Daten nicht mehr heran kommt und sie mit eigenen Mitteln, also zum Beispiel einer Datenrettungssoftware, nicht mehr lesbar machen kann.Ein Datenverlust hat meistens einen Hardwaredefekt als Ursache. So können einzelne Sektoren einer Festplatte unlesbar geworden sein oder gar der komplette Datenträger ist beschädigt und auf die Daten kann gar nicht mehr zugegriffen werden. Größere Unternehmen unterhalten meist eine eigene EDV- Abteilung oder verfügen zumindest über spezialisierte Mitarbeiter, die sich um solche Probleme mit Sachverstand kümmern können. Gerade Laien sollte nämlich möglichst nicht versuchen, eine Datenrettung selbst durchzuführen, da sie dabei oft noch mehr zerstören, als es ohnehin schon der Fall ist und anschließend die Datenrettung umso schwieriger wenn nicht gar unmöglich ist. Ein qualifizierter EDV – Mitarbeiter kann, sofern er die Datenrettung schon nicht selbst vornehmen kann, zumindest das Problem analysieren und vorbereitende Maßnahmen treffen, die dann ein professioneller Datenretter zu Ende führen kann. Zu einem echten Datenverlust sollte es in einem größeren Unternehmen mit EDV – Fachleuten jedoch ohnehin selten kommen, da man unter diesen Voraussetzungen davon ausgehen kann, dass auch eine professionelle Datensicherung vorgenommen wird, so dass defekte Hardware und dergleichen keinen bleibenden Schaden hinterlassen kann. Im Zweifel muss diese nur ausgetauscht und mit den gesicherten Daten bespielt werden. Einzig eine größere Katastrophe wie ein Brand, kann eventuell auch schlecht aufbewahrte Datensicherungen vernichten.

Wer als Privatmann keine ausreichende Datensicherung betreibt und Daten verliert, wird diese wohl auch nie wieder in Händen halten, da die Beauftragung einer Datenrettungsfirma für ihn zu teuer werden würde. Kleinere Unternehmen kommen jedoch öfter in die Verlegenheit, sich der Hilfe eines professionellen Datenretters bedienen zu müssen, da sie zwar wichtige Daten im Unternehmen haben, aber oft keine regelmäßige Datensicherung betreiben.

Wer sich die Dienste eines Datenretters leisten kann, der darf auch bei schweren Schäden an Datenträger darauf hoffen, dass die Daten wiederhergestellt werden können. Mit ausreichendem Aufwand lassen sich selbst solche Daten retten, die auf einer Festplatte mehrfach überschrieben wurden. Auch andere Medien wie DVDs lassen sich in vielen Fällen auch bei Beschädigung soweit wieder auslesen, dass die verlorenen Daten wieder zur Verfügung stehen.

jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008