Die so genannte Virtualisierung wird bei PC Benutzern immer beliebter, denn man spart dadurch nicht nur Zeit, sondern im Business auch Geld. Diese Ersparnisse von Geld und Zeit sollte den User aber nicht übersehen lassen, dass es ebenfalls in einer virtuellen Speicherperipherie zu einem Verlust von Daten kommen kann, und dass kann sogar größere Schäden nach sich ziehen als bei „normalen” Datenverlusten und damit eine Datenrettung erschweren. Daher sind Profis, die sich beruflich mit der Datenrettung beschäftigen, dazu gezwungen neue Technologien zu ersinnen, die sich mit „virtuellen Datenverlusten” beschäftigen und eine Datenrettung auf diesem Gebiet möglich machen. Denn die Zahl dieser Datenverluste steigt und steig, alleine in diesem Jahr um das Zehnfache im Bereich der Datenrettungen im Feld der virtuellen Systeme. Kommt es nämlich in einer virtuellen Umgebung zu einem Datenverlust, ist es eine sehr heikle Aufgabe, die Gründe dafür zu finden und eine Datenrettung möglich zu machen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von dem physikalischen Level der jeweils betroffenen Datenträger bis hin zu dem Organisationslevel und erfordern fundiertes Know-how und ein detailliertes Wissen über virtuelle Umgebungen. Ausschließlich Spezialisten der Datenrettung, die auf diesem Gebiet über die relevante Erfahrung verfügen, die sie laufend weiter entwickeln, können solche Datenrettungen durchführen. Nur mit dem nötigen Hintergrundwissen kann man verlorene Daten, die auf einer virtuellen Ebene gespeichert wurden mit Hilfe einer Datenrettung wieder herstellen. Da auch das Gebiet der Datenrettung ständigen Wandlungen unterworfen ist, müssen sich Firmen, die eine professionelle Datenrettung anbieten, immer und immer fortbilden und sich den neuen Gegebenheiten anpassen, um auf dem Gebiet der Datenrettung aktuell konkurrenzfähig zu sein.
10. Juni 2008
Die Datenrettung, nach dem englischen Begriff auch oft als Data Recovery bezeichnet, hat das Ziel, wird gelöschte und/oder. defekte Dateien auf einem Datenträger wieder herzustellen oder nicht mehr lesbare Daten wieder verfügbar zu machen. Dabei kann es sich um Dateien auf einer Festplatte, auf externen Medien wie zum Beispiel einer DVD oder einer CD, aber auch um Daten, die sich auf Speicherkarten oder auf USB Sticks befinden, handeln. Nicht immer geht es bei der Datenrettung zwangsläufig um defekte Datei Strukturen, sondern zudem um beschädigte Speichermedien, deren Daten nicht mehr unmittelbar ohne eine erfolgreiche Datenrettung benutzt werden können. Viele Probleme, die eine Datenrettung erforderlich machen, resultieren aus Fehlern und/oder leichtsinnigen, unüberlegten Selbstversuchen der Datenrettung durch den User. Wer aber einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet, verringert das Risiko eines Datenverlusts und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Datenrettung, wenn der Fall des Datenverlusts doch eintreten sollte. So muss zum Beispiel beachtet werden, dass man immer eine Datensicherung wie etwa ein automatisches Backup oder nach größeren, wichtigen Änderungen durchführt. Ein hochwertiger Virenscanner sollte zudem auch auf dem Rechner installiert werden, zudem eine Firewall, um das Eindringen von unerwünschten Programmen verhindern zu können. Auch sollte man mit Hilfe spezieller Tools Systemänderungen überwachen, besonders im Bereich der Registry. Das Betriebssystem sollte so eingestellt sein, dass man die Daten auf verschiedene Datenträger bzw. Partitionen verteilt. Ganz wichtig: Sollten sich seltsame Geräusche beim Betrieb der Festplatte bemerkbar machen, sollte man versuchen, die Daten schnell auf eine externe Festplatte zu speichern. Wenn das nicht gelingt, kann man nur noch einen Spezialisten beauftragen, der sich mit der Datenrettung auskennt.Dieser Spezialist wird die Datenrettung stets von einem externen System aus starten, welches einwandfreie Funktion aufweist. Bei der Voranalyse der Datenrettung wird zuerst versucht, den Hauptfehler zu finden. Läuft zum Beispiel die Festplatte noch, weist aber einen physikalischen Schaden auf, so muss dieser Schaden als erstes repariert werden. Bootet die Festplatte hingegen gar nicht mehr, braucht man die Hilfe eines unterstützenden Tools, dass extern zum Beispiel von einer DVD oder einem USB Stick hinzugezogen wird. Dabei muss auf das BIOS des PC zugegriffen werden. eingestellt werden. Das BIOS (Basic Input Output System) ist das Programm, das den Start des Betriebssystems des PC beginnt, und kann beim Hochfahren des PC mit dort nur angegebener Funktionstaste eingesehen und so konfiguriert werden, dass eine Datenrettung eingeleitet werden kann.
10. Juni 2008