Tagesarchiv für den 04. Juni 2008

Datenrettung durch den Profi: Meist die einzige Option, um verloren geglaubte Daten retten zu können

Bei schwer wiegenden Problemen, bei denen ein kompletter Datenverlust droht, können nur noch Profis eine Datenrettung durchführen, die sich auf dem Gebiet der Datenrettung profiliert und spezialisiert haben. Meist gehen diese Profis der Datenrettung wie folgt vor: Nach Eingang Ihres der beschädigten Festplatte wird versucht, die Dateien Bit für Bit wieder herzustellen. Dabei werden speziell für den Zweck der Datenrettung entwickelte Tools und Programme heran gezogen, die perfekt auf das jeweilige Betriebssystem und die Strukturen der vorliegenden Daten angepasst sind. Die Datenrettung Profis bringen die nötigen Systemkenntnisse mit, die ihnen bei der Datenrettung helfen, welche Dateien in welchen Bereichen, Sektoren, Partitionen oder Segmenten auf der betroffenen Festplatte zu suchen sind und wie die beschädigten Daten wieder gerettet werden können. In manchen Fällen ist die Festplatte so arg in Mitleidenschaft geraten, dass sie in einem so genannten Reinraum behandelt werden muss. Ein Reinraum ist ein gänzlich staubfreier Raum, der u. a. auch bei der Herstellung von Chips benutzt wird. Hier wird der die Art der Beschädigung festgestellt und die Erstellung eines Images der Dateien vorgenommen. In einem komplizierten Prozess werden hier die auf der Festplatte immer noch vorhandenen Daten wieder „sichtbar” gemacht und im Anschluss daran ausgelesen. Schließlich versuchen die Profis der Datenrettung, die Strukturen des Datensystems wieder soweit wiederherzustellen, dass auf die verloren geglaubten, bzw. beschädigten Daten wieder zugegriffen werden kann. War die Datenrettung letzten Endes von Erfolg gekrönt, werden die Daten auf einen neuen Datenträger gespeichert, den der Kunde gemeinsam mit einer detaillierten Vorgehensweise zum Wiederaufspielen der geretteten Daten zurück geschickt bekommt.

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Wenn die Festplatte streikt: Land in Sicht durch eine durchdachte und gewissenhafte Datenrettung

Wenn die Festplatte plötzlich Probleme macht, gilt es in erster Linie, Ruhe zu bewahren, und erst einmal den PC auszuschalten. Dann sollte man das System neu starten, möglicherweise von einer externen Festplatte aus.Dabei sollte man beachten, dass man die Festplatte nicht überschreibt oder sogar noch mehr beschädigt, um eine Datenrettung nicht noch zusätzlich zu erschweren oder sogar unmöglich zu machen. Daher sollte man die Installation von neuen Programmen auf der Festplatte auf jeden Fall vermeiden. Sollte die Festplatte atypische, laute Geräusche von sich geben, schaltet man den Computer am besten sofort aus Die Festplatte kann nämlich physisch noch mehr in Mitleidenschaft geraten, was dazu führen kann, dass bei einer Datenrettung nur noch einige Daten zu retten sind. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass man die Daten retten kann, wenn man den Datenträger in die Gefriertruhe legt. Das Gegenteil ist aber der Fall: Eine solche Vorgehensweise verschlechtert die Chancen auf eine Datenrettung, denn sie verursacht Feuchtigkeit, die in den Datenträger sickern kann. Bei Selbstversuchen kann man das Problem durch falsches Vorgehen noch verschlimmern und eine Datenrettung damit erheblich verkomplizieren. Daher sollte man sich besser an eine Firma wenden, die sich auf die Datenrettung spezialisiert hat, um von diesem Unternehmen eine fachkundige Beratung zu erhalten. Auch kann man sicher sein, dass Profis der Datenrettung nie Daten auf der Festplatte überschreiben, so dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein zusätzlicher Schaden entstehen kann. Die Firmen, deren Metier die Datenrettung ist, erstellen in kürzester Zeit eine Kopie der Daten, so dass noch zusätzlich nach weiteren Lösungswegen gesucht werden kann. Ein Datenrettungs Profi verfügt über adäquate Präzisionsgeräte und kennt eine Hülle und Fülle an Möglichkeiten, um eine Datenrettung erfolgreich, sicher und schnell durchzuführen. Wenn der Kunde es wünscht, sichern die Profis die geretteten Daten auf einem externen Datenspeicher, zum Beispiel auf einer USB-Festplatte. Dies ist immer abhängig von der Art der geretteten Daten: Will man  zum Beispiel nur JPEGS wiederherstellen, so kann man diese Daten auch auf eine CD oder DVD brennen.

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Eine professionelle Datenrettung bei schwierigen Fällen sollte nur durch einen Profi durchgeführt werden

Natürlich gibt es eine Hülle und Fülle an kostenlosen Tools im Internet zu finden, mit deren Hilfe ein User kleinere Probleme selbst behandeln kann und dadurch eine Datenrettung vornehmen kann. Nach der Erfahrung von Firmen, die sich kommerziell mit der Datenrettung beschäftigen, kann ein Versuch in Eigenregie allerdings nach hinten los gehen und eine Datenrettung durch den Profi erschweren, wenn nicht sogar ganz unmöglich machen. Einer der häufigsten Fehler, den Laien bei einem Versuch der Datenrettung in Eigenregie machen, ist eine überstürzte Neuformatierung. Der User trifft auf Grund eines vermuteten Datenverlustes die Entscheidung, dass eine totale Neuformatierung des PC nötig ist, um anschließend die mit Hilfe eines Backups gesicherten Dateien erneut auf der Festplatte zu speichern. Daher führt er eine totale Neuformatierung der Datenträger und eine Neuinstallation des Systems durch, womit die ja noch vorhandenen Dateien allesamt überschrieben werden. Im Anschluss muss der User dann oft feststellen, dass das Backup entweder nicht aktuell ist oder Fehler aufweist. Dadurch, dass die originalen Daten auf der Festplatte gelöscht wurden, besteht wenig Aussicht, dass man eine Datenrettung erfolgreich durchführen kann. Um diesen Datenverlust zu verhindern, sollte man das Backup immer sorgfältig überprüfen und die Daten zur Sicherheit auf einer externen Festplatte speichern. Wer sich auf sein Backup blind verlässt und dann seinen PC direkt neu formatiert, muss bei der Datenrettung mit bösen Überraschungen rechnen. Auch potenzielle Schraubenzieherkönige sollten vorsichtig sein: Bei einem beschädigten Laufwerk versuchen einige User,beschädigte mechanische Teile wie zum Beispiel den Schreibkopf der Festplatte auszutauschen, indem sie ein neues Laufwerk kaufen und dann versuchen, die beschädigten Komponenten auszutauschen, an denen der Fehler vermutet wird. Dies funktioniert aber nicht so ohne Weiteres, denn jedes Laufwerk ist mit individuellen Informationen konfiguriert, so dass sich mit einem bloßen Austausch der Fehler nicht beheben lässt In so einem Fall sollte man sich nicht selbst mit dem Schraubenzieher an dem Gerät zu schaffen machen, sondern sich an einen Profi wenden, der sich mit der Datenrettung auskennt. Gewalt ist auch keine Lösung bei der Datenrettung. Manchmal kommen Anwender zu der irrigen Annahme, dass der Lesekopf klemmt, weil kein Geräusch zu hören ist, das darauf hinweist, dass sich die Platten im Inneren des Laufwerks bewegen. Um das Problem zu lösen, bauen manche User das Laufwerk aus, um es zu schütteln oder es gar am Tisch zu stoßen. So wird das Laufwerk allerdings erst recht beschädigt, und es kann dazu kommen, dass die Daten komplett unlesbar werden und eine Datenrettung wird deutlich schwerer durchzuführen. Bei einem umgekippten Colaglas kann es leicht zu Feuchtigkeitsschäden auf der Festplatte kommen. Manche User setzen dann  zur Datenrettung einen Fön ein und beschädigen die Festplatte so erst recht, denn durch den Einsatz des Föns wird die Feuchtigkeit nur noch weiter in das Laufwerk transportiert und damit der Schaden verschlimmert. Bei Feuchtigkeitsschäden ist dringend zu raten, das nasse Laufwerk direkt zur Datenrettung an einen Profi zu schicken. So sind die besten Chancen vorhanden, dass eine Datenrettung von Erfolg gekrönt wird. Auch der Einsatz von Tools zur Datenrettung kann bei einem physikalischen Defekt des Laufwerks und/oder der Festplatte den Schaden eventuell vergrößern und eine Datenrettung verkomplizieren. Cleverer ist es, den PV in ausgeschaltetem Zustand an einen Profi zu schicken, der sich mit der Datenrettung auskennt. Will man jedoch trotzdem Tools zur Datenrettung einsetzen, sollten die Tools nur im Safe-Modus eingesetzt werden. In diesem Modus untersucht das Tool den Zustand des Systems, ohne direkt einen Reparaturversuch in Angriff zu nehmen. starten. Dass im PC Bereich immer mal wieder Hardware- und/oder Softwarefehler auftreten können, ist Fakt.  Doch bei unsachgemäßen Reparaturversuchen des Users in Eigenregie kann eine Datenrettung deutlich erschwert oder sogar unmöglich gemacht werden. Bei einer Datenrettung ist der erste Rettungsversuch oftmals der entscheidende Rettungsversuch. Wer Wert auf eine erfolgreiche Datenrettung legt, sollte sich an einen Fachmann für die Datenrettung wenden, wenn ein Datenträger Fehlfunktionen aufweist, denn mit fachmännischer Hilfe bedeutet ein Datenverlust nicht zwangsläufig, dass eine Datenrettung nicht noch erfolgreich durchgeführt werden kann.

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Wichtiger Grundsatz bei der Datenrettung: Hardware kann nicht mit Software repariert werden

Bei Selbstversuchen in Bezug auf die Durchführung einer Datenrettung sollte man vorsichtig sein, denn auch ein gut gemeinter Versuch der Datenrettung kann nach hinten los gehen und eine Datenrettung erschweren oder sogar unmöglich werden lassen. Es gibt zwar gute Tools, die man für eine Datenrettung einsetzen kann. Diese Tools haben allerdings nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Festplatte technisch gesehen einwandfrei funktioniert. In dem Fall kann man in der Regel verloren geglaubte Daten, Verzeichnisstrukturen und auch Partitionen von einer gelöschten, formatierten oder durch Viren in Mitleidenschaft geratene Festplatte wiederherstellen.Oberste Regel bei dem Versuch der Datenrettung ist dabei, dass sämtliche Tools auf jeden Fall auf einem externen Datenträger installiert werden sollten.

Bei einem Datenverlust sollte man nicht mehr von der Festplatte booten und definitiv nicht neue Daten auf die Festplatte laden oder speichern. Die Mär, dass eine Festplatte siebenmal überschrieben werden muss, damit die Daten gelöscht sind, ist ein Irrglaube, denn wenn die Daten einmal überschrieben worden sind, dann sind die Daten gelöscht. Bei Benutzung der Tools muss man die defekte Festplatte als zweite Festplatte anschließen und die Tools nur im  „Read Only”-Modus einsetzen. Am besten ist es, wenn man Sektor für Sektor vorgeht, um ein Image von der Festplatte zu erstellen und damit dann zu arbeiten. Höchste Vorsicht ist  beim Anschluss von Laptop-Festplatten mit Hilfe eines Adapters geboten. Alle Tools können nur dann zu einer erfolgreichen Datenrettung führen, wenn die Festplatte vom BIOS System korrekt erkannt wird und Zugang zu der Datenoberfläche zulässt. Ansonsten bringen diese Tools gar keinen Erfolg und können die Probleme unter Umständen sogar verschlimmern und eine Datenrettung unmöglich machen. Bei allen „seltsamen” Geräuschen, die von  der Festplatte ausgehen, sollte man auf den Einsatz von Tools generell verzichten und sich an einen Fachmann wenden, der sich auf die professionelle Datenrettung spezialisiert hat.

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