Monatsarchiv für Mai, 2008

Datenrettung: Hardwarefehler kann nicht mit Software repariert werden

Um Daten auf einer Festplatte zu retten, gibt es mittlerweile eine Hülle und Fülle an geeigneter Software. Die Software hat allerdings einen entscheidenden Nachteilt bei der Datenrettung: Sie hilft nur in dem Fall, wenn die Festplatte technisch einwandfrei funktioniert. In diesem Fall kann man mit der Software verloren gewähnte Dateien, Verzeichnisse oder auch Partitionen von einer formatierten, gelöschten oder durch Viren angegriffene Festplatte wieder zurück holen. Wichtige Prämisse, um erfolgreich Datenrettung durchführen zu können: Sämtliche Programme, die man zur Datenrettung benutzen will, sollten definitiv auf einem separaten Datenträger installiert werden. Bei verlorenen gegangenen Daten sollte man, wenn man eine erfolgreiche Datenrettung durchführen will, auf keinen Fall von der Festplatte booten und darauf verzichten, die neuen Dateien auf die Festplatte zu speichern. Dass eine Festplatte siebenmal überschrieben werden sollte, um Daten zu entfernen, ist ein weit verbreiteter Irrglauben: Einmal Überschreiben ist ausreichend, um die Daten zu entfernen. Bei Zuhilfenahme von Programmen, die der Datenrettung dienen sollen, wird die betroffene Festplatte als zweite Einheit angeschlossen, und die Programme zur Datenrettung werden im Read Only  Modus eingesetzt. Am sorgfältigsten geht man bei der Datenrettung vor, wenn man ein so genanntes Image von der Festplatte ganz langsam Sektor für Sektor kreiert und sich so langsam, aber stetig vorarbeitet. Es gilt bei der Datenrettung zu beachten, dass die Software nur dann von Nutzen ist, wenn die Festplatte im BIOS-Modus eindeutig erkannt wird und daraus resultierend den Zugang zu der Datenoberfläche ermöglicht. Ansonsten sind die Programme, die man zur Datenrettung einsetzen will, von keinem Nutzen – schlimmer noch: In diesem Fall ist es unter Umständen sogar im Bereich des Möglichen, dass die Software, die eigentlich für die Durchführung einer Datenrettung gedacht war, zu einer Verschlechterung des Defekts beitragen kann.

jetzt kommentieren? 14. Mai 2008

Gelöscht – und doch nicht verloren!

Tipps zur Datenrettung und Löschung gibt die Mittelstandsinitiative ebigo.de

In einer neuen Veröffentlichung gibt die Mittelstandsinitiative Baden-Württemberg

wertvolle Tipps zur besseren Vermeidung von Datenverlust. Ebenfalls wird erklärt wie

es möglich ist, schon verloren geglaubte Daten noch zu retten. Davon betroffen sind sowohl die Festplatte, als auch andere Datenträger wie DVD, CD, SD Karte oder Bänder.  

Die Informationsbroschüre behandelt alle relevanten Themen rund um das Gebiet IT-Sicherheit. Sie dient kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Problembewältigung. Durch interessant aufgebaute Fallbeispiele und Checklisten soll das Erlernte optimal überprüft werden. Besonders kleine Unternehmen legen meist relativ wenig Wert auf die Datensicherung bzw. die Datensicherheit. Dies obwohl ein möglicher Datenverlust schnell zu gravierenden Problemen führen kann. Entstehende Probleme sind sowohl Konsequenzen im Bereich des alltäglichen Ablaufprozesses als auch solche mit rechtlichem Hintergrund. Genauer ausgedrückt ist es fraglich, ob das normale Tagesgeschehen überhaupt noch durchführbar ist. Außerdem können durch den Verlust von Daten oder Fotos, besonders im personenbezogenen Bereich, sehr hohe Strafen drohen. Einen ersten Überblick gewährt dieser Ratgeber, welcher bei der MFG Baden-Württemberg, der Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, zu bekommen ist. 

jetzt kommentieren? 05. Mai 2008

Datenrettung hilft Umweltschutzprojekt

Datenrettung Festplatte – die Zauberformel für die Urwaldretter…

Eine kanadische Firma verhalf vor einigen Tagen dem Team eines Umweltschutzprojekts in Costa Rica durch eine klassische Datenwiederherstellung. Dokumentationen von enormer Wichtigkeit konnten durch die Datenrettung wiederhergestellt werden. Hierbei handelte es sich um Daten über bedrohte Tierarten sowie um wichtige Beweismittel für den Kampf gegen Umweltzerstörung.

Der Datenverlust ereignete sich ausgerechnet im sehr abgelegen und unberührten tropischen Nebelwald Costa Ricas. Eine der am wenigsten erschlossenen Gebiete der Erde. Ein Forscherteam unternahm eine Reise, um neues Fotomaterial herzustellen. 

Der Datenverlust machte sich zunächst auf der Notebook-Festplatte eines Forschers bemerkbar. Die zahlreichen Fotos waren nicht auf DVD gesichert worden. Sie wurden nach der Erstellung mit dem Fotoapparat einfach auf die Festplatte übertragen. Leider sprach diese aber nicht mehr an. Der Download war unmöglich. Hunderte Stunden von Arbeit schienen verloren. Daraufhin wurde der Datenträger nach Kanada verschickt, wo er durch eine professionelle Firma bearbeitet wurde. Software sowie die wichtigen Daten konnten gerettet werden.

jetzt kommentieren? 05. Mai 2008

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